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wechseln. Zur Befestigung ihrer Kleiderbrauchten die Damen des Mittelalters langeZeit kleine Stiftcheu von Holz, die man cnd-lich von Merall machte, und schon im Jahre1370 wurden zu Nürnberg Nadeln verfertigt.Hemden von Leinwand wurden erst im iztenJahrhundert gewöhnlich, und Karls VII Ge-mahlin soll in Frankreich die erste gewesenseyn, die sich eines solchen Hemdes bediente.
Die Kochkunst hatte cs damahls nochnicht sehr weit gebracht, den Magen und dieSäfte der Vornehmen zu verderben. DieDeutschen, und selbst die Großen aßen gesal-zene und geräucherte Fische, Pökelfleisch,Schinken, Wurst, harte Hülsenfrüchte, unver-dauliche Mehlspeisen, nebst einigen Kohlartcn.Noch zu den Zeiten Friedrichs III war dieTafel der Fürsten zwar mit verschiedenen fei-nen Gerichten beseht; aber die Hofbcdientenmußten sich mit schwarzem Brode, faulemund stinkendem Fleische von vicrsüßigcn Thie-rcn und Fischen, mit zähem Kuh- Ziegen- oderVärenfleisch, und mit fast ungenießbaren Hül-senfrüchten , oder Gcmüßartcn, begnügen.Von jeher aß man im nordlichen Deutschland
ein-