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Die damaligen Damm durftm ihrenMännern in Ansehung der Eitelkeit natürlichkeine Vorwürfe machen. Sie kleideten sichin die prachtigsten und kostbarsten Stoffe; sieschmückten sich mit Perlen und Edelsteinen.Angnss Sorel, die Geliebte Karls VI ff wardie erste Dame in Frankreich, die Edelsteinetrug. Bald stieg aber der Lupus sowohlhierin, als in dem Putze überhaupt, so hoch,daß der deutsche Adel es nothwcndig fand,sich und seine Töchter durch Aufwandsgeseheeinzuschränken. Diesen zu Folge sollte eineDame bey Turnieren nicht mehr als viermit Perlen oder Edelsteinen gezierte Kleidertragen, sollte sie mit keinem ganz aus Goldestoff verfertigten, und mit Perlen gesticktenKleide erscheinen. Die Moden wechselten da?mahls zwar nicht so oft als jetzt, aber doch im-mer schnell genug, ab. Am häufigsten geschahes gegen das Ende des iztcn Jahrhunderts,wo, mit den spanischen, französischen, italieni-schen unddeutschcn Armeen, auch viele vorneh-me Herren dieser Nationen mit ihren Weibernund Töchtern herum zogen. Vornehme und rei-che Frauenzimmer fanden ein Vergnügen daranmit den verschiedenen Nationaltrachten abzu
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