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Offenbarungen sich nicht anders als in Wort und Schrift äussern,so ist die Ursache hicvon die, daß nur der Selber Sprechendeauch der Selbsthandelndc ist, und wogegen alles was nurin der Zcitwelt, und nur von ihr, also auch nur für sie lebt, nurgesprochen (geschrieben) und gethan wird, wenn schon das Selbcr-sprcchcn und Sclbcrthun nicht mit dem Gott allein Zukommendenabsolut von Sich Selber Sprechen und Thun zu vcrcincrleienist. >— Bon einer solchen Berscztheit, Degradation oder Fall derMenschen, von welcher hier die Rede ist, wissen nun frcylich unsreNaturphilosophen nichts, welche den Menschen als auf die Spizeder Thicrpyramide gestellt, hoch genug gestellt meinen. Wenn aberschon andre (Theologen und Physiologen oder Anthropologen) dieDignität des Menschen höher fassen, aber doch nicht höher als daßselber über die Thiere der Erde herrscht — so spricht dagegen dieSchrift des alten Bundes (besonders die Psalmen) und noch mehrdes neuen von einem Theilhaftwerdcn (Nicht Theilwerden) desMenschen an der Herrlichkeit Gottes Selber. Ich habe nun be-reits anderswo gezeigt, daß der Schlüssel zum richtigen Verständ-nis; einer solchen Herrlichkeit in der einfachen Verbindung zweierSchriftbegriffe liegt, nämlich des, Bcgrifs des Menschen als Schluß-geschöpfs und Jenes des ewigen Sabbaths (S. Paulus, an
*) Mit Recht kann man es unfern Psychologen zum Borwurfmachen daß sie nicht zur klaren Erkenntniß durchgedrungen sind. DerSolidarität des Selber Sprechens (also auch einen Sprechenden Hörens)und des Selber Handelns, als Person, oder yer so ->gs»s. Wenn darumSt. Martin den richtigen Saz aufstellt, gus clisgue ctio-is -lote s-iii-g»!> yroyrs rävvislion > so gilt dieses auch für die nicht selber sich offen-barenden Wesen, insofern nämlich ihr geoffenbart werden doch nichtohne ihnen geschieht. Wenn übrigens das primitive Schaffen (Thun)zugleich ein Aussprechen (Nennen) war und ist, so begreift man, daßalle Faktoren und Potenzen, welche in Jenem primitiven Thun undSprechen wirksam waren und sind, sno »w-ia dieses auch im Nach-schaffenden und Nachsprechenden Menschen sehn müssen, worauf dasVerständnis) einer Natursprache beruht, von welcher Lei b n i z und andrebei ihren Projekten einer Universalsprache nichts wüsten, wohl aber derI'I>iIoso^>ll»s ll'oiuouions.