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7rmre»>, assensnm et eonvlelioiioin consoientiae) ? Ich sage wir müs-sen unsre Ucbcrzcugung eben daher nehmen, woher sie im Grundedoch nur die Apostel nahmen, nämlich aus der Schrift die Erihnen auslegte und wodurch Er ihnen bcwieß daß alles was siean Ihm crsuhrcn und sahen so geschehen muste. Er eröffneteihnen nämlich das Vcrstandniß der Schrift: Leo iitteinsecas inen-lem ürmante et illumiuaitte. Eoittra Iffiisl. I"uiulai». c. <>.
Was wir sehen und hören, ohne es zu verstehen, das kannuns nicht erbauen, weil Erbauung ohne Verstand und Einsichtnicht denkbar ist. IIb. 22. cle Zenos, nä litt. e. 8.
Wenn aber in der Kirche Streitigkeiten entstehen, wer sollSchiedsrichter scyn? Wer anders als Christus und die Apostel,nämlich ihre ausgeschriebnen Worte, vo nnit. Ilcclos. e. 5.
Wenn schon hieraus folgt daß aller Schriftstrcit auf die un-streitigen und unbcstrittncn Schriftlichem zurück geführt werdenmuß, und man um das was hieraus nicht zurück geführt wer-den kann, auch nicht streiten sollte — so mache ich doch hierauf eine bis dahin nicht klar eingesehene Wahrheit aufmerksamdaß Jeder Streit in einem von beiden streitendenParthcien für Wahrheit angenommenen Jrrthumberuht, und man ihnen also zuerst das zeigen muß,worin keiner Recht hat. —
Weder ich will mich aber (ausschlicsscnd) auf das Conciliumvon Nicäa noch sollst du dich auf Jenes zu Nimm! berufen.Du sollst dich nicht an die unbedingte Autorität des erstem kehren,wie ich mich nicht an eine solche der leztern kehre. Da aber dieHeil. Schrift uns beiden als gleiche Autorität gilt, so wollenwir von ihr aus über alles was sonst als Autorität sich unsdarstellt, uns vergleichen, lloittra Max. I. 3. e. 14.
Die Kirche (die Zeitlichen Kirchenvorstehcr) soll sich nichtChristo gleich sezcn; denn nur dieser ist die Wahrheit und derFührer zu ihr selber. Wogegen alle sterblichen Kirchenvorstehcrund Lehrer dem Jrrthum unterworfen sind.