Druckschrift 
Der morgenländische und abendländische Katholicismus mehr in seinem innerns wesentlichen als in seinem äussern Verhältnisse dargestellt
Seite
60
Einzelbild herunterladen
 

«0

nicht umhin in diesem Bezug aus Gcrber's Schrift überdie Nachtseite der Natur folgendes hiehcr zu sezen.Gerber führt nämlich Menzels Erklärung in den Litte-raturblättern N. 44. v. 29. April 183k an gegen denGlauben an Gcisterscheinungcn, indem M. sagt:Mit einemWort, wir glauben an keine Gespenster und Geisterseher«, wirwollen nicht daran glauben und wehren uns dagegen mitHänden und Füssen als gegen eine Gewalt die unsrcrVernunft angcthan werden soll" und bemerkt hierüber:Wehrteuch doch nur mit allen Waffen der Vernunft und Wissen-schaft, nicht aber mit Händen und Füssen, womit nichts ge-wonnen wird, und im Reich des Geistes noch nie etwas abge-wehrt worden ist. Gerade daraus, daß man sich mit Händenund Füssen wehren muß, geht klar hervor, daß es keine Ge-walt ist welche die Vernunft angreift, keine vernünftige Ge-walt, sondern daß es hier blos eine egoistisch festgchaltne Mei-nung gilt, welche man nicht aufgeben will, und sie doch nichtanders als mit Händen und Füssen zu verthcidigcn oder zuverbreiten weiß."

Basilius Bischof von Cäsarca ss 379.

Jeder Christ muß aus der Bibel schöpfen wenn er andersin Tugend, Frömmigkeit und Erleuchtung wachsen und sich nichtan blosse Mcnschcnsazungen gewöhnen will. Hex. Iwev. 95.

Last uns die Reden und Schriften unsrer Lehrer mit denLehren der Bibel vergleichen und das mit lcztern übereinstimmendeannehmen. In nsoet. des. 72.

Wie es ein Bewciß des Unglaubens ist, wenn Jemand etwaswas ausdrücklich in der Schrift sich findet, verwirft, so ist es einsichres Zeichen des Stolzes wenn Jemand was nicht geschriebenist, als gleiche Autorität mit der Schrift habend, einführen will.Ilm!.

Es genügt nicht auf altes Herkommen und Traditionen sich zuberufen, sondern wir sollen nur das mit der Schrift Ucbcreinstim-