Thomas Aquin sich selber hicbci auf den Einfluß des Haupts indie Glieder beruft, ohne zu erwägen daß dieses permanenten Ein-
daß selber die Wohnstädte, Tempel, Organ ak'tnoses Bild nnd Repräsen-tant eines von ihm unterschiednen, für sich sehenden, und darum alsGeist ihm umwohnenden sey, zu welchem er sich wie Wesen zum Geistverhal/e—wie denn alles vor dem Princip sehende, dessen Organ, Bildund Mitwirker alles unter Jenem sehende, dessen Werkzeug ist.— Daßfolglich eine Lehre welche wie die Hegelscke diese Religionslehre Lügenstraft, indem sie behauptet daß dem Menschen nichts innwohne als erselber, da doch gewiß ist, daß falls nicht ein besseres als der Mensch ihminnwohnt ihm ein schlechteres innwohnt — als eine direkt antireligiöseund antichristische declarirt werden muß, 'so sehr auch die domini-rende Indifferenz und wirkliche Ignoranz in allem was das ReligiöseWissen und Thun betrifft einerseits, so wie eine heimliche Zustimmungzur Folgerung aus Jener Lehre andrerseits ihr Urtheil hierüber i» s»5»xeuso chält. — In der That kann man sich aber durch ein leichtes Expe-riment bei diesen Menschen davon überzeugen, daß sie nur Jenes Lichtnicht scheuen welches sie kalt last, und nur jenem Affekt sich öffnen derkein Licht in ihre Finsterniß bringt, somit nicht ihre Werke der Finsternißstraft. -— Aber von dieser Gebundenheit des Lichts an Kälte, und desAffekts (Feuers) an Finsterniß vermag der Mensck sich nicht selber zubefreien und zu erlösen, sondern er gelangt zu dieser Befreiung nur fallser sein Herz (Mitte) einem höhern Herz (Mitte) öffnet, d. h. falls derbis dahin in des Menschen Herz gebunden und ungeboren gewesene positiveVermittler in ihm frei, nnd die negative (jene Isolation bedungen habende)Vermittlung wieder gebunden ist. Denn nur das kältefreie Licht und dasfinsterfreie Feuer gehen aus ihrer Isolation und Halbheit in jene ganzeAndrogyne oder innern Geistmenschen (twuimo wirado) zusammen, wel-chem Gott unmittelbar innwohnt. — Noch muß ich hier im Vorbeigeheneine zwar sehr allgemeine aber sehr unphilosophische Vorstellung rügen,gemäß welcher man sich die im Somnambule änderst gewordne Subjecti-vität lediglich als solche und nicht im Verband mit einer ihr entspre-chenden Objectivität einbildet, und von einem im materiellen Auge frei-wordnen geistigen Auge spricht, nickt aber von einem hiemit nicht erstentstandnen, sondern nur diesem leztern sichtlich wordnen geistigen Objekt.Nach welcher irrigen Meinung und Aberglauben an die alleinige Existenzmaterieller Objekte (welchen materialistischen Aberglauben Hegel von derNaturphilosophie nur annahm) das neue Weltbewnstseyn des magne-tischen nur Phantasterei und Bauchredncrei und es unwahr wäre, daßdieser in demselben Verhältniß in eine neuen Weise seines Weltverkehrsals seiner Umgebung eintritt, als er diese in sich eingegangen findet.Ich sage daß es eine lächerliche Behauptung wäre, falls ich eine Musikaus einem andern Gemach nur bei Oeffnung der Thüre desselben hörte,