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haben." Ioh. 3, 16. „Ich bin die Auferstehungund das Leben: wer an mich glaubet, der wirdleben, ob Er gleich stürbe; und wer da lebet undglaubet an mich, der wird nimmermehr sterben."Ioh. 11, 25. 26. Paulus erklärt sich besonders dahin,daß ein Mensch nicht gerechtfertigt werde durchdes Gesetzes Werke, sondern durch den Glauben anJesum Christum; Gal. 2, 16. und wenn Johannesder Täufer, von der Macht und VortrefflichkcitJesu zeugt, so stellt er einfach die Folgen des Glau-bens und Nichtglaubcns an den Sohn Gottes vorAugen: „wer an den Sohn glaubet, der hat dasewige Leben. Wer dem Sohn nicht glaubet, derwird das Leben nicht sehen, sondern der ZornGottes bleibt scher ihm." Ioh. 3, 36.
Nun ist aber der Glauben an Christum, deroft und viel für das Mittel unsres Heils erklartwird, nicht nur eine Beipflichtung, die der Verstandder Geschichte und den Lehren des Evangeliumszollt, Ein solcher Glaube ist an sich ein todterGlaube, und wir lesen, daß „die Teufel auchglauben und zittern." Jac. 2, 19. Vielmehr istder Glaube eine sich in dem innersten Menschenlebendig sich erweisende Kraft, die uns mächtigantreibt, unter den milden Eindrücken der LiebeGottes, dm Herrn Jesum Christum als unsern einigenRetter anzunehmen; uns von Ihm, als vom Brode