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der Herr warf unser aller Sünde auf Ihn. Da Ergestraft und gemartert ward, that Er Seinen Mundnicht auf, wie ein Lamm, das zur Schlachtbank ge-führt wird, und wie ein Schaaf, das verstummetvor seinem Schcerer und seinen Mund nicht aufthut'....Darum will ich Ihm große Menge zur Beutegeben, und Er soll die Starken zum Raube haben;darum, daß Er Sein Leben in den Tod gegebenhat, und den Uebelthätern gleich gerechnet ist, und ErVieler Sünde getragen hat, und für die Uebclthätcrgebeten." Jes. 53, 4—IS.
Daß diese tröstliche Schriftstclle sich auf unsernHerrn Jesum Christum beziehe, erhellt theils ansstarken innern Beweisen, theils aus den wiederholtenZeugnissen der Verfasser des neuen Testaments.Wer erkennt nicht, daß sie Straflosigkeit fürden Sünder und zwar durch das Leiden und Sterbeneines Heilandes ansspricht? Dieselbe Lehre istnachdrncksvoll ausgesprochen in den Worten, dieIchova an den Messias richtet in den Weissagungendes Zacharja: „Du lässest auch durch das BlutDeines Bundes Deine Gefangene ans der Grube,da kein Wasser innen ist; so kehret euch nun zurFestung, ihr, die ihr auf Hoffnung gefangen liegt."Zach. S, 11. IS.
Von der Art sind die prophetischen Aussprücbein Beziehung auf jene mächtige Versöhnung für die