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rung, sondern auch der Versöhnung mit Gott bedarf;nicht nur des Lichts, sondern auch des Lebens; nichtnur der Lehre und des Beispiels, sondern auch derKraft, jener zu gehorchen und dieser nachzufolgen?Ja, mein lieber Freund, das Evangelium unsersHerrn und Heilandes ist keine frohe Botschaft füruns, wenn es uns nicht Straflosigkeit und Heilungankündigt. So, und nur so, wird es uns're geist«liehen Bedürfnisse ganz befriedigen.
Dieser einfache Gedankengang führt uns aufeinmal zu dem Schlüsse, daß Christus in der Thatnicht allein zu uns kam, um uns Unterricht und Lehre,sondern auch Straflosigkeit und Heilung zu verleihen.Allein glücklicherweise ist dies kein Gegenstand,bei dem wir den Schlußfolgerungen unseres eigenenVerstandes überlassen sind. Vielmehr ist es ein sol»cher über den die Aussprüche der heiligen Schriftebenso mannigfaltig, als klar sind.
Schon die erste Schriftstelle, welche auf denMessias hindeutet, spricht den großen Zweck seinerSendung aus. „Ich will Feindschaft setzen,"spricht Jehova zu der Schlange, „zwischen dir unddem Weibe, und zwischen deinem Saamen und ihremSaamen; derselbe wird dir den Kops zertreten,und du wirst ihn in die Ferse stechen." 1 B. Mos.3, 15. Christliche Ausleger sind allgemein darübereinverstanden, daß unter des Weibes Saamen hier