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in seinem unwicdergcbornen Zustande zum Bösengeneigt — daß sein Herz über alle Maaßen trüge-risch und verzweifelt schlecht oder krankhaft ist;daß „alle gcsündiget haben und des Ruhmes vorGott ermangeln," daß sie „unnütz geworden sind;"daß „Keiner Gutes thut, auch nicht Einer;" unddaß so die ganze Welt vor Gott schuldig gewordenist. Jcr. 17, 9. Rom. 3, 1-19. 23. vergl. Jes.53, 6. Matth. 15, 19.
Von der Art sind die Erhabenen, Ernst undSchrecken einflößenden Aussprüche der heiligenSchrift über uns selbst. Wo ist nun aber eineHoffnung für uns, die wir gefallen, verdorben, znrSünde geneigt sind, und auch wirklich gesündigethaben in unzähligen Uebertretungcn; die wir des-halb in unserem natürlichen Znstande von einemgerechten und heiligen Gott getrennt leben, undeiner ewigen Trennung von Ihm in der zukünftigenWelt gewärtig seyn müssen? Wahrhaftig un'sreHoffnug beruht allein auf der Gnade Gottes inChristo Jesu, dem Heiland der Menschen. EinHeiland, oder ich sterbe; ein Erlöser, oder ich geheauf ewig verloren! Daher wollen wir nun zuletztbetrachten, was die Lehre der heiligen Schrift vonunserm Herrn und Heiland Jesus Christus sei?Wir lesen in der Schrift, daß er das Wort sei, —der Sohn Gottes des allmächtigen Vaters — daß
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