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Brief an einen Freund über das Ansehen, den Zweck und die Wirkungen des Christenthums
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wahr ist) daß sich ihre Lehre nicht auf ihr eignesAnsehen gründet, sondern dem göttlichen Wesenzuzuschreiben war, dem ste dienten, und daß sieans keiner andern Quelle, als aus seinem heiligenGeiste herfloß. S. Matth. 10, 18 20. Luc. 24,46 49. Joh. 14, 26. Ap.. Gesch. 2, 4. 1 Cor.2, 3 5. u. a.

Es mag jedoch nicht unzweckmäßig seyn, dieBemerkung beizufügen, daß göttliche Eingebungunter verschiedene» Umstanden sich wirksam erweise,und in verschiedenem Maaße und Grade mitgetheiltwerde. Daß nun die Eingebung der Apostel nndeiniger ihrer Gehülfen sich durch ihre Erhabenheit undFülle auszeichne, kann ans der höchst wichtigen,bereits erwähnten Thatsache geschlossen werden,daß die Apostel mit der Kraft, Wunder zu thun aus-gerüstet waren. Gottes Werk bestätigte GottesWort. Die Zeichen und Wunder, welche der Herrdurch diese begabten Männer verrichten ließ, lie-ferten den eigenthümlichen und unwiderstehlichenBeweis, daß er auch der Urheber ihrer Lehre war;auf welche Art und Weise nun auch diese Lehremitgetheilt werden mochte.

Zu den äußern Beweisen, die wir in dem Bis-herigen für die Wahrheit gefunden haben, daß dieheiligen Schriften eingegeben wurden, und daß ihrInhalt deßhalb göttliches Ansehen besitzt, kommen

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