Einleitung. s
sinnen vertieft, fertigt ihn kurz mit der Kitte ab, daßer ihn nickt stören möchte; und der trotzige Krieger,entrüstet über eine solche Antwort, lödlcle den Den-ker augenblicklich.
So nützlich und nochwendig also das Nachden-ken ist — denn es muß unsere durch Unterrichtund Erfahrung dewirkte Bildung zur Vollendungdringen —: io gilt doch auch hier die vortrefflicheRegel, daß man nämlich auch des Guten zu vielihun könne.
Allein es thut wohl so leicht nicht Noch, vordem Ziwielrhun in dieser Sache zu warnen. Dennman scheut obnedteß gewöhnlich Geistesanstrengunguno ernsthaftere Beschäffilgungen; besonders thundas diejenigen, welche in ihrer Jugend nicht zumDenken angeführt worden flnd. Es wäre daher ge-wiß lein üderflüßiger Wunsch, wenn man in Schulendem künftigen Künstler und Handwerker oder vorzüg-lichen Landmanne Unterricht in dieser so nützlichenund fast unentbehrlichen Wissenschafterchetite; indemauch die Erfahrung lehrt, daß man Kindern viel eherBegriffe von den untrüglichen Wahrheiten dieser Wis«fenschaft beibringen kann, als Erwachsenen, denendas Denken und Abstrahiren, aus Mangel an Us-bung, fremd geblieben ist, und denen es daher schwerwird, die gehörige anhaltende Aufmerksamkeit aufsolche abstrakte Gegenstände zu verwenden.
A z Es