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von Gefäßen, Geräten und Schmuck ans Gold nnd Silber 1 ) spielenhier die Münzfunde ihre Rolle. Die unten S. 52 ff. gegebene Listeder Silber- und Goldschätze 2 ) belegt dies für das mitteleuropäischeReichsausland auf das Deutlichste; auf die massenhaften Gold-schatzfunde in Indien wurde schon (S. 26) hingewiesen; als Bei-spiele für Funde in den Brotfrucht exportierenden Provinzen seiendie Goldmünzschätze des 2. bis 6. Jahrh. n.Chr. von Minieh, Karnak,Abukir, Chatby, Carthago, Thysdrus, Assur genannt 3 ). Endlich,erinnere ich daran, 4 ) daß die römischen Goldmedaillons 5 )
1) Einige Literatur über diese Funde bei Babeion, Origines de lamonnaie S. 263 Anm.. vgl. auch Willers, Hemmoor S. 196 ff.
2) Zusammenstellungen von Funden einzelner Goldmünzen im freienGermanien sind z. B. bei Hauberg S. 343/361 für Skandinavien, Schwandt S. 129 ff.für Westpreußen, Fredrich S. 30/2 für Posen, Kühne S. 206/210 fürPommern,Willers, N. Z. 31, 350 (vor Constantinus), Rietschel,Vierteljahrscliriftf. Social u. Wirtschafts-Gesell. 1911, Heft 1/2, S.-A. S. 59 Anm. 5,usw. zu finden.
3) Siehe meine Jahresberichte, 1901/2 (an Z. f. N. 24) S. 25, 1903/4(an Z. f. N. 25) S. 28/9, 1905/6 (an Z. f. N. 26) S. 38. Ein neuer Goldschatzdes 5. Jahrh. aus Tripolis wird mir soeben gemeldet. — Vgl. auch die Zu-sammenstellung von Goldschätzen im allgemeinen bei Blanchet, Revue beigede lium. 1899, 277 ff. = Lt.udes de mim. 2, 201 ff.
4) Wie ich nach dem Vorgang z. B. von Babeion, Revue num. 1906,186, schon öfter betont habe.
5) S c h a t z f u n d e von Goldmedaillons an der germanischen
Grenze oder außerhalb des Imperiums: zu Szilägy-Somlyo und Petrianec (Stein-büchel, Notice sur les med. romains en or, Wien 1826 S. 18 ff. 27 ff.), Brigetio(Hampel und Kenner, N. Z. 23, 85 ff. u. 89 ff.), Velp bei Arnheim (vanKerkwijk, Memoires du congres de numismatique Bruxelles 1910, 29 ff.),Helleville bei Cherbourg (Babeion, Revue num. 1906,160 ff. u. 490 ff.). — Einzel-funde von G o 1 d m e d a i 11 o n s an der germanischen Grenze oder außer-halb des Imperiums: Hauberg, Aarböger 1894, Fund no. 136 (Constantius II). 138.345 (diese beiden Valentinianus I) (zu zweien dieser Funde vgl. auch Jör-gensen, Aarböger 1900, 103 ff., französisch übersetzt in den Memoires soc.rov. des antiqu. du Nord für 1900, Kopenhagen 1902, S. 319 ff.). — Lenzi,Rassegna num. 7,75 (Goldmedaillon des Gallienus in Podolien gef.).—Gohl,Numizni. Küzlöny 5, 127 no. 3. — Maurice, Numism. Constantinienne 2,239.— Kubitschek, Ausgewählte röm. Medaillons no. 114. 121. 233. 237. 252. 356.366. — Der Berliner Med. des Elagabalus (Friedlaender und v. Sallet,
Das kgl. Münzkabinett 2 1877 no. 1104) kommt nach den Akten aus der ProvinzPreußen, der des Philippus (v. Rauch, Koehnes Z. f. Münz- usw. Kunde 2, 200)ist „angeblich in Polen“ gef., der des Constans (Friedlaender, Z. f. N. 12, 8,Taf. VII) ist nach den Akten im Moselflußbett bei Reil unweit Zell gef., eingrößerer des Constans bei Opoki in Posen (Fredrich S. 20 no. 58). — Vgl.ferner hier S. 43 Anm. 1 bei c am Schlüsse (Kiew).