444 Anhang zum ersten Theile.
ich ihn wieder lese. Ich will also einige Erläuterungenzusehen, nachdem ich hier eine allgemeine Bemerkunggemacht habe. Das System der Hygrologie des Hr. von(Agilst!Ire verwirrt mich immer, wenn ich es auf diePhänomene selbst, die er erzahlt, anwenden will, wegene ncr Zweydeutigkeit, die sich in dem zweysachcn Begriffefindet, von Dünsten die zuerst gebildet sind, und alssolche in der Luft cpistiren, und von Dünsten die durcheine innige Verbindung ihrer Elemente mit deinElektrometer der Luft d. i. durch eine wahre chemi-sche Auflösung, aufgelöst sind, So drückt er sich im§. l<)l. aus, und seine Theorien über die Ausdun-stung und Hygrometrie haben diese Auflösung zur Ba-sis: inzwischen betrachtet er zuweilen die Dünste alsvon der Luft abgesondert, in den Phänomenen, die siegemeinschaftlich betreffen, und daraus entspringt meineVerwirrung. In den Anwendungen seines Systems aufdie Meteorologie offenbart sich vorzüglich diese Zweydeu-tigkeit, und daher habe ich das Umständlichere hierüber,auf meine dritte Abtheilung verschoben, deren Gegen-stand die Meteorologie ist. Es herrscht indeß dieselbeSchwierigkeit in der Hygrometrie; und sie hat mich ver-wirrt, indem ich den Gegenstand des angezeigten Para-graphen abhandelte; ich will diesen jczt zurück nehmen,und die davon gegebene Zergliederung aufzuklaren suchen.
Herr von Saussüre stellte sein Hygrometer un-ter einem Recipienren, wo die Luft anfangs sehr nahezu der äußersten Feuchtheit gebracht war, und pumpteallmahlig diese Luft in Achteln ihrer ursprünglichen Mengeaus, und bemerkte jedesmal die Veränderungen am Hy-grometer. Die allgemeine Wirkung war, das; es im-mer mehr und mehr zu der Trockenheit hmgieng; abermit diesem besondern Umstände, daß der Gang des Tro-cken«