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Erster Theil (1787)
Entstehung
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445
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Anhang zum eisten Theile. 445

ckenwerdens zu wachsen schien, in Vcrgleichnng mitder Verdünnung der Luft: ich habe davon im §. 8g. eineweitere Beschreibung gegeben. Herr von Sanssüre be-trachtet dies Phänomen als eine Bestätigung seines Sy-stems einer wahren Auslosung der Dampfe durchdie Luft. Dieses habe ich dort geprüft.

Ich habe sogleich bemerkt, daß diese Anwendungdes Herrn von Gaussüre von seinem System auf dasangeführte Phänomen zwo besondere Hypothesen dar-biete: die eine, welche ich die Haupthvpvthese nenne,ist das System selbst, nämlich die Auflösung der Dün-ste durch die Luft; die andere, die untergeordnete,und welche daraus nicht wesentlich fließt, ist diejenige,die er gebraucht, um den Gang seines Hygrometersin dem Phänomen zu erklären, nämlich: daß nach denallgemeinen Gesetzen der Anziehung die Lust dieTheilchen der Dünste mit geringerer Kraft anzie-hen muß, wenn sie verdünnt ist. als wenn sie dichttstz und leb erzähle im H d6. seine Schlüsse um denGang des Hygrometers nach diesem Grundsatz zu erklä-ren. Indem ich anfangs nur die Haupthypothese be-trachte, zeige ich, daß, wenn sie gegründet wäre, dieFeuchthelt in dem Rrcipienten sich nicht verandernmüsse, wenn man hier die Luft verdünnt: dieses ist derGegenstand des §. 8'). Indem ich daraus auf die zweteHypothese komme, zeige ich im §. go; daß die Folge dar-aus eine Vermehrung in der Feuchtheit statt der durchdas Phänomen angezeigten Vermindrung seyn würde.Der §. r)>. ist bestimmt zu zeigen; daß um diese Ve»Mindl 'UNg zu erklären man auf mein System, nämlichauf die Auflösung des Wassers durch das Feuerkommen, und Dünste durchaus unabhängig von derLuft, annehmen müsse; da man aber in diesem Svsrem

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