442 Anhang zum ersten Theile.
nach den Bemerkungen, welche ich bereits über diesenerhalten habe, oder den Gelegenheit neuer Thatsachen,oder endlich wegen der Leichtigkeit sie abgesondert abzu-handeln, sind die vorzüglichsten- die Trockenheit derDampfe des siedenden Wassers ; der Grundsatz mei-nes zweyten Hygrometers, wovon ich nur im Vorbey-gehen gesprochen hatte; das MariniUM des Feuers;die elektrischen Figuren des Hr. Pr. Lichtenverg, wo-von ich einige neue Thatsachen zu erzählen habe, indemich das Vergnügen hatte, auf meiner lezten Reise michmit diesem scharfsinnigen Physiker darüber zu unterhal-ten; endlich die Hcrvorbringung des Wassers durch dieArgandschcn Lampen.
Ueber diesen leztern Gegenstand habe ich schon vonverschiedenen Personen Einwürfe erhalten, welche fürmich Gewicht haben. Indem ich von den Vorzügen die-ser Lampen redete (§. lyz.) schrieb ich die Heftigkeit desLuftstroms, der um und innerhalb seiner Flamme ist,größtentheils sehr heißen wafserigten Dünsten zu, derenVermischung mit der Luft die Unterbrechung des Gleich-gewichts zwischen der Luftsaule in der sich die Flammebefindet und den benachbarten, sehr vermehrt. Hiergegenlaßt sich nichts einwenden; dies gründet sich auf einemdirekten Versuch des Hr. Arganb. Nach andern Phä-nomenen dieser Lampen aber, habe ich ferner gedacht;daß die wafserigten Dünste großentheils von der Zer-setzung der bephlvgistisirten Luft herrühren, welchesich mit der brennbaren des Oels verbindet und zerstört.Hierausfolgte nach meiner Meinung, daß diese Lam-pen weniger sipe Luft geben müssen, als die gewöhnlichen,wobey sie zu gleicher Zeit mehr Hcllheit und ÄLärmehervorbrachten. Gegen diese Hypothese hat man Ein-wendungen gemacht: man sczt mir entgegen, daß jedeVerbrennung einer vegetabilischen Substanz noth-wendig