Anhang zum ersten Theile. 4^7
diesen Gegenstand von größter Wichtigkeit, und ein Mo-dell zu Beobachtungen und Versuchen zu senn: wenigstenserinnere ich mich nicht jemals etwas gelesen zu haben,was eine so bestimmte und gründliche Idee von den stüft-lettern gäbe. Diese Beobachtungen haben mich aber be-sonders gereizt, weil ich hier den Beweis meines Sy-stems zu sehen glaubte, sowohl über die Natur des elek-trischen Fluidums als über seine Entstehung. Nachdiesem Svstem bildet und zersezt sich das elektrische Flui- ^dlim; es kann in die Zusammensetzung andrer atmosphä-rischer Flüssigkeiten eingehen, so wie es aus ihrer Zer-störung entstehen kann: so kann ohne Zweifel die vorzüg-lichste Quelle dieses Fluidums^ die Atmosphäre, bis-weilen weniger enthalten, als das Behältniß worinn essich ergießt, nämlich der Boden. Da inzwischen die stuftin deren Schooße es sich bildet, eine nicht leitende Flüs-sigkeit ist; so muß sie fast immer einen kleinen üederschllhin Vcrglcichung mit dem Boden, und selbst mit denwässerigten Dsmsten besitzen; und es folgt hieraus,baß, wenn nicht in ihrem eignen Schooße durch neueVerbindungen Verschluerungcn vorgehen, sie lange Zeitetwas positiv bleiben muß. Es dünkt mich nun, daßalle Phänomene der Luftclektricität, welche Hr. vonSaussüre erzählt, mit diesen, System übereinstimmen;d. h. daß sie bloß elektrophorische sind. Ich betrachtealso die Atmosphäre als einen großen Elektrophor, dergegen den Boden fast immer positiv ist; hiedurch erklä-ren sich diese Phänomene sehr leicht, welche mir im Ge-gentheil durch eine wirkliche Mittheilung des elektrischenFluidums unerklärlich scheinen. Dies muß aber ent-wickelt werden.
Endlich hat Hr. von Saussüre am Ende diesesTheils eine Abhandlung des Hr. Zean Tremdlei) be-kannt gemacht, unter dc>v Titel, Zergliederung eini-
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