4^6 Anhang zum ersten Theile.
Blank gemacht ist, war sogar direkter als die meinige; dennich schloß diese Zunahme der Trockenheit aus der Vcr-glcichung an demselben Abend an zween verschiedenen Ocr-tcrn angestellter Beobachtungen; anstatt daß Hr> vonSailstürei sie an demselben Orte beobachtete: diesesüberzeugt mich um so mehr, daß wir die GränzenderwässerigtiM Dünste als in diesem Zustande verbleibenderreichen können; und daß, wenn wir oben auf den Ber-gen sehr hohe Wolken über uns sehen (welches Hr. vonSaussüre mit nur beobachtet hat), wenn sich hier alsobläöchcnformige Dünste bilden, sie nicht von Hlüssigkciteu herrühren, welche zuvor das Hygromeierafficirten. Dieser Gegenstand ist aber zu wichtig, sodaß er eine methodische Erörterung verlangt, ich willalso jezt darüber nicht weitergehen.
Verschiedene andre Gegenstände, welche dies neueWerk des Hr. von Saussüre enthalt, werden auch demmeinigcn eine größre Ausdehnung geben : der wichtigsteist die Ursache der Kalte auf hohen Gebirgen. Ichhatte in meinem Werke über die Geologie meine Mey-nung über die Sonnenstrahlen, welche ich nicht an sichselbst für warm machend halte, geäußert, und zu un-kersuchen angefangen. Hr. von Saussüre, welcher dieGebirge fleißig besucht hat, halt diese Meinung für pa-radox, und widerlegt sie; ich glaube aber hingegen zuden Betrachtungen, woraus ich sie gezogen habe, alleBeobachtungen und Versuche, die an sich selbst sehr wich-tig sind, und welche er für ihr cntgegengesezt halt, hin-zufügen zu können.
Ich habe in demselben Werke ein andres meteoro-logisches Kapitel gefunden, das mich sehr eingenommenhat, welches Ulitersuchungen über die atmosphäri-sche Elektricität überschrieben ist. Es scheint mir für
die