Anhang zum erfreu Theile» 4^
tät der Ursache der man den Negen zuschrieb; und all-mählig ließen mich diese Zweifel glauben, daß man diesPhänomen gänzlich verkannt habe. Was ich oben vonder Ausdünstung und ihren ersten Folgen gesagt, undsogar alles, was ich über die atmosphärischen stelüssig-keit n übwhaupt, festzusetzen gesucht habe, ist aus dieEntwicklung dieser Frage gerichtet, und zieht selbst dar«aus nach meiner Meynung, seine größte Wichtigkeit;denn wenn d'.e Schlüsse, wck. e ich daraus herleiten will,gegründet sind; so wird der angezeigte Satz die Basisder ganzen Meteorologie werden. So wahrscheinlich ermir jedoch sckon lange scheiwn mag, so sammle ich den-noch immer alle Thatsachen, die darauf Beziehung habenkönnen. Hr. von Eaussurc, der schon in teilten Ver?suchen üdcr die Hagrememe meine ersten Beobach-tungen über die Trockenheit der Lust am hohen Ge-birgen unterftüzt hatte, bestätigt nur noch mehr dieBeweise dieser ersten Thatsacde, welche mich leitete. Erhatte damals nur das allgemeine Phänomen dieser Tro-ckenheit bekräftigt, und dennoch schon daraus geschlos-sen, daß der Regelt nicht könnte durch das mit einerdurchsichtigen Lust vermischte ÄZasser hervorgebrachtwerden. Er schrieb ihn zwar einem andern am H)pg! p-Mete' merklichen Wasser zu, nämlich dem, welches inden bladchensorNilden 'Tüusten enthalten sey, wel-ches aber meiner Beobachtung von 7 , vielen andernThatsachen und der Theorie der AiliZdünstung selbst zuwidersprechen scheint. Dieses untersuchte ich schon in derdritten Abtheilung; ich werde es nun aber mit mehreeinNutzen thun da Hr. von (Aaujjure eine von d. l wich-tigsten Thatsachen dieser Klasse, nämlich die Zunahmeder Trockeuoeit der Luft ans der Spitze der Gebirgenach dem Untergänge der Sonne, bestätiget hat- o.?einoBeobachtung, die auf einem sehr hohen Theile deS Mont-
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