Druckschrift 
Erster Theil (1787)
Entstehung
Seite
430
Einzelbild herunterladen
 

4^o II. Abtheilung. IV. Kapitel.

wissen Substanz in den Körpern, in Vergleichung mitdem Zustand eines gewissen umgebenden Mittels, her-rührt; so bin ich geneigt zu glauben, das« es steh mitden magnetischen Bewegungen eben so verhalte; ob'gleich weder die Substanz noch das Mittel einerley sind.Die Hetcrogcnität der beyden Substanzen, wird durchdie Verschiedenheiten der beyden Klassen von Phänome-nen bewiesen; und die ihrer umgebenden Mittel zeigtsich dadurch, daß der luftleere Raum die elektrischenBewegungen aber nicht die magnetischen verändert;die Natur ist aber weder in der Varietät der Mittel nochder andern Substanzen eingeschränkt: und obgleich diePoren des Glases die stuft ausschließen, so wissen wirdoch durch das sticht, das Feuer und das fortleitenbeelektrische Fluidum, daß sie nicht alle ausdehnbareFlüssigkeiten ausschließen.

§- 5Z-.

Wenn wir nun die Phänomene der Zersetzung undZusammensetzung der Substanzen betrachten, welcheden größten Theil der physischen Phänomene ausmachen,so werden wir finden, daß, wenn wir eine ziemlich einge-schränkte Klasse dieser Phänomene durchnehmen, wo diedurch Verwandschafc entzogenen oder zugeseztenSubstanzen deutlich bekannt sind, wir stuffenwcise inKlassen kommen, wo diese Substanzen immer mehr un-srer unmittelbaren Kenntniß entweichen, obgleich ihr Da-seyn außer Zweifel gesezt ist, und sie sogar Namen be-kommen haben. Wir wissen ferner jezt, daß diese Ber-wandschaften sich unter den ausbehnoaren Flüssig-keiten, eben so wie zwischen den selten und stüstlgeuKörpern äußern. Die Phänomene dieser verschiedenenKlassen von Substanzen sind sogar so sehr durchstochten,daß man sehr oft in den ausdehnbaren Flüssigkeiten

die