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Erster Theil (1787)
Entstehung
Seite
431
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Von ausdehnbare!? Flüssigkeiten. 4zi

die Bestandtheile, welche die festen und flüssigen Körpererhalten oder verlieren, suchen muß. In dieser erstenKlasse von Substanzen also verbergen sich vorzüglich die-jenigen, welche unsrer unmittelbaren Beobachtung, ohn-geachtct ihres großen Einflusses in die Phänomene, ent-weichen: ohne Zweifel verschwinden sie zuweilen, indemsie als unbekannte Bestandtheile in die merkbaren Flüs-sigkeiten einziehen; vermuthlich bilden sie aber auch ansich unmerkbare, mit denen die wir gewahr werden ver-mischte Flüssigkeiten.

§. 5ZZ-

Die bekannten ausdehnbaren Flüssigkeiten thei-len sich in zwo Klassen: einige widerstehen dem Zusam-mendrücken, andre werden wegen der schwachen Ver-bindung ihrer Bestandtheile, wenn ihre Dichtigkeiteinen gewissen Grad erreicht hat, zerstört; und diese lez?tcrn scheinen sehr geschickt zu seyn, ssLenmtlier für dieModifikationen der lüftsbllnigen Flüssigkeiten zu wer-den. Wir kennen ihrer zween, die sehr zart, und den-noch sehr mächtig sind; nämlich das Feuer und das sLt 't--Zeitende elektrische Fluidrun, und wir haben Ursachezu glauben, daß ihre Zusammensetzungen und Zersez-zungen, sich mir vielen Phänomenen, deren Ursachenuns noch unbekannt sind, verknüpfen. Daraus könnenandre uns noch nicht bekannte Flüssigkeiten entstehen;und sogar ans ihrem Daseyn können wir vernünftigschließen, daß so viele andre von ihrer Klasse vorhandenseyn mögen, so viele Wirkungen unsern Augen noch ohneUrsachen bleiben.

§. 5Z4.

Ich ziehe also aus allen diesen Betrachtungen denSchluß; daß, so lange uns noch große Phänomene vor-züglich