422 sl. Abtheilung, lll. Kapitel.
gung ihrer Thcilchcn herrühre. ES tritt aber in die Zu-sammensetzung der meisten merkbaren Flüssigkeiten als-dann erst ein, wenn es sich mit einer andern Substanzverbunden, und schon ein neues von ihm selbst verschie-denes Fluibum gebildet hat: so hat es schon das Feuergebildet, wenn es in die Zusammensetzung der Wasser-dunste und der verschiedenen Lllftarten eingeht; und esbildet auch eine andre Art eines unmittelbaren sorklei«kenbeu Fluibums, ehe es sich mit der elektrischen Ma-terie verbindet. Alsdann also, wenn das elektrischeFlmdum phosphorisch durch seine Zersetzung wird, zer-setzen sich «eine unmittelbaren Bestandtheile selbst; unddas Lieht entweicht sodann von dem fortleitenden Flui-dum, so wie es durch die Zersetzung einer gewissenMenge Feuers entflieht, wenn die brennbare und de--phloglsnsirte Luft sich gemeinschaftlich zersetzen.
§. 5 2z.
Es offenbart sich auch Feuer bey der Zersetzung deselektrischen Flliibums und dennoch ist dasselbe keinunmittelbarer Bestandtheil desselben: die Substanzen,welche es unmittelbar ausmachen, sind das tortleitendeFluidüM und die elektrische Materie, und obgleich ihrevcrhältnißmäßigcn Mengen sich ohne Aufhören verän-dern, wie ich es durch die Phänomene erwiesen habe, soentsteht daraus keine Veränderung in der Wärme;dies beweist, daß keine von beyden das Feuer sey, Daalso nun Feuer erscheint, wenn das elektrische Flui-bum sich zersczt, so ist es wahrscheinlich, daß diesesFeuer in dem Augenblick selbst gebildet sey, durch dieVereinigung des Lichts entweder mit einer andern Sub-stanz, welche auch dem elektrischen FluidUM zugehört,oder mit einer fremden Substanz, welche durch diese Zer-setzung leidet. Es scheint mir z. B. nicht unmöglich, daß