Von dem elektrischen Fluidum. 42z
die Feucrmaterie mit dem Licht verbunden, die Sub-stanz sey, welche das fortlegende elektrische Fluidumhervorbringt, daß sie hier aber nicht in hinlänglich gros-ser Menge zugegen sey, um merklich den Gang des Lichtszu verändern, ob sie ihm gleich das Vermögen, sich un-sern Augen zu zeigen, benimmt. Wenn also in diesemFalle ein Theil des Lichts bey Zersetzung des fortlegen-den Fluidums entweiche, so würde das übrige hi iläng-liche Feuermaterie erhalten, um Feuer zu werden.
§. 524.
Eine andre Vermuthung über diese Bildung desFeuers, bey der Zersetzung des elektrischen Fluidums,würde sich an die Erklärung der beyden andern Phäno-mene, die sich sodann offenbaren, anschließen, nämlichdes Phosphor.aernchs und dcr Snmptomc vonPhlvgi,jkisirung, wenn der elektrische Funken durch gewisseLustartcn fahrt. Diese Phänomene scheinen ihre Ursa-che in der elektrischen Materie zu haben; und dennochbringt sie dieselbe« nicht hervor, so lange sie einen Theildes elektrischen Fluidums ausmacht, ob sie gleich oftgleichsam durch ihr fortlegendes Fluidum zersezt wird:sie muß also einige Aenderung erleiden, wenn sich daSelektrische Fluidum zersezt. Konnte aber nicht das Lichteine neue Verbindung mit einem Bestandtheile eingehen,welcher einen Theil der elektrischen Materie ausmachte,woraus das Feuer entspringen könnte, und könnte siedann nicht, dieses Bestandtheils beraubt, sodann die ge-nannten Phänomene hervorbringen? Es ist der Naturder Dinge nicht zuwider, anzunehmen, daß die UNMit--t .lbaren Bestandtheile eines ausdehnbare» Fluidumsschon zusammcngcsezt sind; denn die Phänomene füh-ren, in Betracht mehrerer Luftarten darauf, und wirwissen jezl mit Gewißheit, daß das Wasser, dessen un-
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