Druckschrift 
Erster Theil (1787)
Entstehung
Seite
421
Einzelbild herunterladen
 

Von dem elektrischen Fluidum. 421

dem Punkte, auf den der benachbarte Körper den meistenEinfluß hat; seine Strahlen die sich in diesem Punkte vonallen Seiten endigen, stoßen einander, und bleiben ver-einigt, bis ihr Bündel den Punkt des andern Körpersnach dem sie streben, erreicht hat; und dennoch machtder stärkste Flinken , wenn er durch eine Karte schlägt,nur ein sehr kleines Loch. Die Geschwindigkeit dcS elek-trischen FluidUMs ist bey diesen Strömen gleichfallsvermehrt, weil statt der Verzögerungen, die es unauf-hörlich durch sein Bestreben nach dem .Leiter um den escirkulirt, erlitt, dessen Richtung jederzeit mit seiner eignenBewegung einen Winkel macht; diese beyden Bewegun-gen nun einerley' Richtung in den Flinken haben. DieBüschel werden gleichfalls aus einem sehr dichten undschnellen Fluidum gebildet, weil sie die Verbindung allerFäden sind, welche demjenigen Punkte eines Leiters ent-weichen, der daS wenigste Vermögen sie zu beugen hat.In diesen beyden Fallen also, wird das elektrische Flui-i)!Mt dichter und bewegt sich schneller, und es erleidetsodann die den Flüssigkeiten seiner Klasse gemeinschaft-lichen Modifikationen; d. h. daß ein Theil feiner Theil-chcn sich zersezt, und ihre frey gewordenen Bestandtheiledurch ihre unterscheidenden Phänomene sich offenbaren.

§. 5-2.

Der erste ursprüngliche Bestandtheil des elektri-schen FluidUMs, den seine Zersetzung unsichtbar macht,ist das Licht, und von seiner plötzlichen Erscheinung rührtdie scheinbare Große der Funken und der Fäden in denBüscheln her. Wie ich von den atmosphärischenFlüssigkeiten überhaupt handelte, habe ich die Gründevorgetragen warum ich glaube, daß das Licht, desseneigne Bewegung uns bekannt ist, einen Theil aller dieserFlüssigkeiten ausmache, und daß von ihm die Bewe.

Ddz gung