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Erster Theil (1787)
Entstehung
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420
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II. Abtheilung. III. Kapitel.

nicht, und bestätigen es sogar, in einigem Betracht,was uns alle übrigen Phänomene über das elektrischeFlnidum sagen, nämlich:daß seine Ausdehnbarkeitder des Lichts ahnlich sey, daß es also die von andernSubstanzen leeren Räume nicht einnähme: daß eS sieschnell in gradcr Linie durchstreicht, wenn es frey ist; daßes dieses aber nur in der sehr kurzen Zeit sey, wo es sichvon einem Körper, oder eine,» Theilchen des leitendenFlUtdUws, zu einem andern begicbt: baß es also, solange es in einem Orte verbleibt, hier nur gleichsam Pa-rasit oder Satellit den andern Substanzen sey, die ihneinnehmen; d. h. auf die nicht leitenden Substanzen be-festiget, oder um die leitenden Substanzen cirkulircnd."

Vierzehnter Abschnitt.

Von den Phänomene», wobey sich das elektrische Iluüvum zersezt.

§. 5".

o lange das elektrische Fluiduin sich an den nichtleitenden Körpern aufhält, ober ununterbrochen zwischenden leitenden Körpern cirkulirt, so wird man es nurdurch die Bewegungen, die es bey freyen Körpern ver-ursacht, gewahr; es bringt weder Wärme, Hellheitnoch Geruch hervor; und dennoch zeigen sich alle diesePhänomene, wenn es sich aus einem Körper in den an-dern schwingt, oder aus einem Leiter, dessen Krümmun-gen zu jähe sind, entweicht. In diesen beyden Fällenerleidet das elektrische Fluidum eine starke Vermehrungin seiner Dichtigkeit und Bewegung. Man begreiftleicht, wie dicht es in den Funken seyn müsse, wennman überlegt, durch welchen kleinen Strahl sich der größteLeiter entlade: sein ganzes FtUidUM versammlet sich in

dem