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Erster Theil (1787)
Entstehung
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418
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418 I!. Abtheilung. III. Kapitel.

lange Thermometer-Röhren das elektrische Fluidumin leuchtender Gestalt in ihren engen Canälen durchlassen.

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Es scheint nach diesen Phänomenen, daß das Glasin einigen Fallen auf das elektrische Fluidum dermalenwirken kann, daß es auf seiner Oberfläche fortschlüpft,und daß dieses so gut in der Lust als im Vakuum ge-schehe. Es bewegt sich hier nicht, wie auf den Leitern;denn es wird hier leuchtend; und es hört auf dahin zugehen, wenn der Leiter, der es durchlaßt, zu einem ge-wissen Punkt entladen ist. Von dieser Eigenschaft desGlase's rühren also vermuthlich einige leuchtende Phä-nomene des elektrischen Fimdumö in den Glasgesässsen, worinn man die Luft verdünnt hat, her. Einigevon diesen Phänomenen haben ohne Zweifel in dem Rau-me selbst Statt; und wenn sich z. B. hier ein Leiter ineine Spitze endiget, so ist keine andre Substanz nöthig,um hier das elektrische Fluidum durchzulassen. Durch-streicht dies Fluidum ein gutes Vakuum nicht, so ge-schieht es nicht, weil es dieses hier zu thun Verweigere,sondern weil es von leitenden Substanzen, die diesenRaum begranzen, zurückgehalten wird. Wenn also derLeiter, welcher hier das elektrische Fluidum zuführt,sich in eine Spitze endigt, oder nur keine zu große Krüm-mung hat, so entweicht dies Fluidum in das Vakuumwie in die Luft, und sogar mit größrer Schnelligkeit;und indem es den Raum als ein leuchtenden Strvmdurchstreicht, legt es sich an seine Wände an. Wennaber die Leiter, welche das elektrische Fluidum in einenlustleeren Raum bringen, abgerundet genug sind, daßes hier in seinem Kreisläufe fortfahren könne, und den»noch dies Fluidum sich in einen leuchtenden Strom er-gießt, so lassen uns die Versuche der H H. Walsl) und