Von dem elektrischen Fluidnm» 4,7
§. 5 >8.
Das zweyte Beyspiel war zufällig, und ich verfolgtees nicht sehr aufmerksam. Ich hatte eine l o-ll' iidLStütze an einer großen, nur an der äußern Seiteüdersirnihcen Glasröhre, für einen metallenen Leiterzubereitet, von etwa 2 Zollen im Durchmesser, und 7bis 8 Zollen lang, in welchen die Glasröhre hinein gieng,inwendig von Messing. Als ich diesen Leiter elektrischenwollte, fand ich die Stütze nur bis zu einem gewissenPunkt isolirmd; jenseits dem sich in der Röhre ein ab-gebrochener leuchtender Strom zeigte. Ich brachte einElektrometer an den metallenen Zylinder an, um den Gradseiner Elckrrisirung zu bestimmen, wenn die Röhre leuch-tend wurde. Die Kugel dieses Elektrometers hob sich etwabis 40"; hernach fiel sie durch eine plötzliche Explosionin der Röhre sehr tief, und hob sich bis zu einer neuenExplosion. Ich dachte nicht daran zu versuchen, ob, wennich die Röhre auswendig berührte. die Explosionen sichbey einem geringern Grade der Elcktrisirung des Cylin-ders eräugnen würden, oder ob daraus ein mehr regel-mäßiger leuchtender Strom entspränge: ich war mitandern Versuchen beschäftigt, wozu dieser Cylinder die-nen sollte; und da ich dergleichen Explosionen, bey denStützen aus inwendig überfirnißten Röhren nicht bemerkthatte, so übcrfirnißte ich jenen, welcher isolirend wurde;und verschob es zu einer andern Zeit, dasselbe Phänomenhervorzubringen, um eö aufmerksamer zu untersuchen.Ich habe keine Zeit gehabt, diesen Versuch vorzuneh-men, habe aber beynahe dasselbe Phänomen bey Ther-mometer-Röhren gesehen, wenn ich sie inwendig nichtüberfirnissen konnte; dieses nöthigte mich statt ihrer, Stäb-chen von solidem Glase zu nehmen; und man findet inder angeführten Abhandlung von Hr. MopMl, daßDe fürs AeteMtegl?! D d langt