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Erster Theil (1787)
Entstehung
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415
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Von dem elektrische!? Fluidum. 4,5

aber nicht, wenn man dasselbe kochte. Diese in denPhil, ^ransakt. von >7b; bekannt gemachten Versucheergänzen den Beweis von dem, was man schon aus demvorhergehenden geschlossen hatte, daß sich nämlich daselektrische Fluidum durch einen luftleeren Raum nichtmittheile.

§. 516.

Indeß muß ich hier doch eines Umstandes bey demVersuchs von Hr. V? ?lsh erwähnen, worauf D .Priesi-lei) anspielt, ohne ihn zu erzählen, und welcher bey eini-gen Physikern obigen Satz zweifelhaft machte. Unter-dessen das VakUiittl dcsgroßen Hebers kein elektrischesFluidum durchlicß; so sahe man, wenn man den Fin-ger oben an die clektrisirte Columnc hielt, über dcmOueck«silbcr Licht erscheinen: wenn man fortfuhr, den Fingerlängst der Röhre zu erheben, so dehnte sich dieses Lichtaus; und wenn man oben an den Heber kam, so stürztesich einleuchtender Strom, auf einmal in den andernArm. Alsdann fand man daS zweyte Barometer elektri-sll't, und der Bogen des Hebers fuhr fort jedesmal Lichtzu geben, wenn man aus dem zweyten Behälter Funkenzog. Wenn man eine Zeitlang zu elektrischen aufhörte,indem man zugleich die beyden Behälter entlud; so wardas Vakuum von neuem ein Nichtleiter, und manmußte dieselbe Operation mit dem Finger wiederholen,um den leuchtenden Strom in den zweyten Arm desHebers über zu bringen. Dieses ist das Phänomen,über dessen Ursache ich keine direkte Vermuthung wagenwill; ich glaube aber durch analoge Phänomene, welchesich in der Lust zutragen, beweisen zu können, daßjenes dem Glase und nicht dem Lustleeren Raumezukomme.