Von dem elektrischen Fluidum. 415
die Versuche von H;-. Nmrne (Philos. franst Jahr1777)/ daß man bey der Luftpumpe sehr behutsam seynmüsse, damit das übrig bleibende verdünnte Fluidum,nicht größtentheils aus Wasserdünsteu bestehe. DieseVersuche hatten zur Absicht die Ursache des Unterschiedesder Sprachen des gewöhnlichen Manometers und desvon Hr. Smcaton zu entdecken, und sie bewiesen, daßder durch dieses gewöhnlich angezeigte große leere Raum,eine Tauschung sey, welche die RLasserdünste hervor;bringen; indem diese die Bl'm dieses Manometers an«füllen, unterdcß man den leeren Raum macht, undsichzersetzen, wenn die Luft wieder in den Recipienten tritt.Das gewöhnlicheManometer aber zeigt das Daseyn derDünste, während der Wirkung der Luftpumpe und derUnterschied der Anzeigen der beyden Manometer, giebtdas Verhältniß ihrer Menge mit der Luft, in dem ver-dünnten Fluidum an, welches noch auf das gewöhnlicheManometer wirkt. Dieses Verhältniß nun war beyden Versuchen von Hr. Nairne jederzeit sehr groß, wenner kein künstliches Mittel die Wassekbünste zu zerstören,gebraucht hatte, die sich von allen Theilen des Apparats,in dem Maaße wie man die Luft auspumpt, losreißen.Ich habe auch bemerkt, indem ich das Quecksilber invielen Barometern kochen ließ, daß dieses wirksamst«Verfahren, zur Gleichförmigkeit ihrer Höhe und ihresGanges darinn bestehe, weil man dadurch sicher alleFeuchtheit, welche in der Röhre und auf der Oberflächedes Quecksilbers seyn könnte, vertreibt. Endlich scheintmir die Ungewißheit in dem Verlauf der Opera-tionen, wodurch man die Röhren und Flaschen, wel-che das elektrische Fluidum auf eine leuchtendeArt durchlassen, bereitet, von derselben Ursache her»zurühren. Dasselbe Glas und derselbe Grad des leerenNckUMS ist nicht hinlänglich, nicht einmal beynahe, um
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