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Erster Theil (1787)
Entstehung
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412
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4l2 II. Abtheilung. III. Kapitel.

Dccyzehnter Abschnitt.

Von den verschiedenen leitenden Fähigkeilen der verschiedenen leeren Räume.

§. 5IZ.

ach dem, was ich bisher von dem elektrischen FsUt-dum gesagt habe, scheint mir offenbar, daß dieser Dunst,in den von andern Substanzen als von der Luft, denWasserdunsten, dem Feuer, und ohne Zweifel vielenandern zarten Flüssigkeiten, nicht eingenommenen Räu-men, nicht verbreitet sen; sondern immerzu einem Körpergehöre (die Th-ilchen der groben atmosphärischen Flüs-sigkeiten mit darunter begriffen), ausgenommen in sehrkurzen Zeiten, wo er sich von einem Körper oder Theil-chen nach einem andern hinbegiebt, indem er den Gese-tzen seiner Bewegungen folgt. Die Lust allein betrachtet,ist ein Nichtleiter des elektrischen Fluidums, folglichnimmt sie dies Fluidum nur in der Berührung an, undlaßt es durch: indem sie allmählig in Berührung mit denelcktrisil'ten Körpern kömmt, bringen diese Theilchen siezu ihrem eignen Zustande. Ist die Luft mit Wasser--dünsten vermischt, so verlieren die Körper weit eher ihreElektrisirung; weil die Thcilchen dieser Dünste leite»,und sie also leichter das elektrische Fluidum wegneh-men und durchlassen, wenn das elektrische Gleichgewichtder Körper die sie umgeben, unterbrochen ist.

H. 514.

Ich vermuthe, daß ein unvollkommner leerer Raumnur darum leite, weil die verdünnte Luft, welche denKaum einmmmt, mit Wasserdünsten vermischt ist;Meine Gründe sind folgende. Wir wissen erstlich durch

die