Zg2 II. Abtheilung. III. Kapitel.
sam nachlassen. Alsdann wurde eintunken aus der Be-legung auf den Ring dieses DmtheS fahren, ehe seineSpitze in Berührung mit der Kugel gekommen wäre;dadurch wird das elektrische Flttidum nicht so schleunigauf diese fahren, und die Kugel ihres Elektrometers we-nig osciiliren. Die Operation nun ist folgende:
§. 484-
Wenn die Platte geladen, und die Belegung H solange entladen ist, bis sie im Stande sey, der nicht lei-tenden Oberfläche (§. 48 l ) MlidUMzu entziehen, unddie Belegung IZ mit dem Boden in Verbindung bleibt;so muß man zuerst die Verbindung zwischen der Bele-gung ,a, und der Kugel anbringen, und hernach sie weg-nehmen: man muß den Grad der Elektrisirung dieserleztern anmerken, hernach mit einer Spitze sie entladen,damit ihre Kugel deZ Elektrometers nicht zu schleunigfalle; und die Operation so lange wiederholen, als diePlatte die Elektrometerkugel jene Kugei in Bewe-gung bringen wird. Nach schon gemachten Proben istdieser Versuch sehr langwierig, und es gehört Gedulddazu, ihn bis zu Ende zu führen. Wenn er mit Ge-nauigkeit ausgeführt ist, so wird die Summe aller An-gaben des Elektrometers der Kugei den Grad der Elek-trisirung wohin sie komme» würde, angeben, wenn sieauf einmal alles elektrische Fluidum, das in sie nachund nach aus der belegten Oberflache der Platte getretenist, enthielte. Durch dasselbe Mittel wirb man die ver-schiedenen nicht leitenden Oberflächen, weiche man indünne Platten bringen kann, vergleichen; und die Ver-schiedenheiten, welche ohne Zweifel, was die Größe derLadung betrifft, aus dem Gebrauche beweglicher Ber-gungen, statt Zinnblättcr die genauer anschließen, ent-stehen, entdecken können.
§. 485