Druckschrift 
Erster Theil (1787)
Entstehung
Seite
380
Einzelbild herunterladen
 

Zgo II. Abtheilung III. Kapitel.

so wichtige als lehrreiche physisch mathematische Pro-bleme darbieten wird; denn außer der ganzen Reihe vonPhänomenen beyderPlatte, vom Anfange des Bodensbis zu seinem Gröhlen und bey der stuffsnwcncn Entla-dung, bleiben noch die darauf folgenden elektrophori-schen Phänomene zu zergliedern übrig; bei) welchen dieBelegungen durch den Einfluß der nicht leitendenPlatte modificirt sind, ohne daß diese ihren Zustand an-dre; denn sie verändert ihn nur durch die Einwirkung derLuft. Ich will aber nicht weiter in dieser Ausführunggehen, welche die Versuche selbst geben werden, und nuranmerken: daß die Phänomene etwas um Verschieden-heiten variiren, welche man schwer bey der mehr oderweniger genauen Berührung der Belegungen und dernicht leitenden Platte, vermeiden kann. Um eine voll-ständigere, und diesen Verschiedenheiten weniger unter-worfene Berührung zu erhalten, habe ich statt des Fen-sterglases, welches ich bisher zu meinen Platten ge-brauchte, sehr dünnes deutsches Spiegelglas zuberei-tet , aber davon noch keinen Gebrauch gemacht. Inzwi-schen hängt das Adsetzen (Incermictence), wovon ichin Rücksicht der respektivcn Modifikationen der nicht lei-tenden Platte und ihrer Belegungen redete, nur inAbsicht des Grades von dem Mangel der genauen Be-rührung ab; denn ich werde es bey der Leidner Flaschezeigen, wo die Zinnblättchen die zur Belegung dienen,doch so genau an dem Glase anliegen.

Achte Klasse von Versuchen.

§- 48z.

Es ist sehr merkwürdig zu wissen, welche Mengevon elektrischer Materie sich auf einer Seite der nichtleitenden Platte der Klcistischen, wenn die Ladung ihr

Groß-