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Erster Theil (1787)
Entstehung
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364
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z64 II. Abtheilung. III. Kapitel.

§. 462.

Wir haben nun aber ein sichres Mittel, diese Fragedem Versuche zu unterwerfen, ohne sogar darauf zu ach-ten, ob der Gang des Elektrometers genauer, als durchmeine obigen ersten Versuche bestimmt sey. Man müßtezwey Paar metallene Kugeln haben, von verschiedenerGröße, und in jedem Paare eine dichte und hohle .Kugel;sie zu demselben Grade laden, und jede in Verbindungmit dem Echeidenelektromercr (die Scheibe ^af. 2.Mg. 1.) bringen. Dies ist ein sichres Mittel, die com-parative Menge des elektrischen Mmdlims zu erfah-ren, welche die dichten und hohlen Kugeln von einer-ley Größe, indem sie sich zu einerley Grad elektrischen,werden angenommen haben; und mich dünkr, daß mandadurch geleitet werden muß, einen festen Schluß überdie Dnrchdl'lNgbarkeit der Substanzen, wovon dieseKugeln gemacht sind, durch das elektrische FlUldUM,zu ziehen.

Vierte Klasse von Versuchen.

§. 46Z.

Unter den Phänomenen, bey denen sich die elektri-schen Einflüsse äußern, ist eines der verwickeltsten, dieungleiche Vcrtheilung der elektrischen Materie überdenselben leitenden Körper, der nicht sphärisch ist, ob-gleich die ausdehnende Kraft des elektrischen Fiui,dums hier durchaus auf einerley Grade sey. Es folgtnicht unmittelbar aus dieser ungleichen Vertheilung, daßKörper von verschiedenen Gestalten, aber gleichen Ober-flächen, auf einerley Grade elektrisirt, verschiedene Men-gen von elektrischem Fluidum enthielten; denn dieTheile, auf welchen dies Fluidum an sortleitendein