zz6 II. Abtheilung. III. Kapitel.
ren würden; dieses würde die Menge, welche der Kör-per ihnen geben könnte, vermindern, nach Verhältnißwie sie näher wären. Hieraus folgt, daß in dem Maaßewie die Elektnsirung eines Körpers sich vermehrt, dieKugel seines Elektrometers sich durch zwo Ursachenhebt: die erste ist unmittelbar, weil nämlich mehr elek-trischcs Fluidum in die Kugein kömmt; die andrehängt von den elektrischen Einflüssen ab, weil in demMaaße, wie die bewegliche Kugel sich von der andernentfernt, sie beyde mehr Vermögen erhalten, elektri-sches FltlidUM zu fassen. Aus den vorläufigen Versu-chen nun, wovon ich geredet habe, schiene, daß dieseleztere Ursache, die Wirkung der mechanischen Ursa-che, welche die Bewegungen der Pendel bestimmt, auf-höbe, und daß der winkligte Gang (aiiAuIaii e) des Elek-trometers, dadurch den Graden der Elcktrisirungproportional wird; dieses würde sehr bequem seyn, esverlangt aber mehrere Prüfung.
§. 45Z-
Die zwey Mikrometer-Pendel, denen Ich dieseBemerkung schuldig bin, so wie das Megameter-Pen-del (>M welchem in Vergleichung das Fundamental-elekkkometer demselben Gange folgt) gaben mir schonein Mittel, drey verschiedene Folgen von correspondiren-den Beobachtungen über die Gänge der Pendel von ver-schiedenen Gewichten anzustellen; die Verschiedenheitdep Kugeln aber, bey den comparativen Versuchen, lies-sen mich befürchten, daß hieraus eine, den allgemeinenGesetzen fremde Modifikation entspringen möchte, undich suchte daher, verschiedene Grade des Widerssandesbey gleichen Kugeln zu erhalten, und das Gegenge-wicht des FundamentalelektrometerS gab mir dasMittel dazu. Man wird sich noch erinnern, daß, wenn
die