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Erster Theil (1787)
Entstehung
Seite
355
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Von dem elektrischen Flnidiim. Z55

renden Punkten 40 und 4 auS- und durch die frey willigeZerstreuung der Elckcrisirnng zurückgienge, der anfangslangsame Gang des ersten Pendels, sich in Vccglcichungmit dem andern beschleunigen würde; und daß Man über-haupt Tabellen entwerfen, oder Formel?, finden müsse,um die unmittelbaren Beobachtungen an allen diesenElektrometern aus wahre Grade der Elektrisirnng'.zuredueiren. Statt dessen aber sahe ich, daß diese erstekleine Kugel merklich auf kam, wenn die große beywar, und diesem Verhältnisse bis zur Ruhe folgte:eben so verhielt es sich mit den corrcspondircnden Gangendes zweyten und ersten Mikrometers. Da also die klei-nen Kugeln nicht den bloßen Gesetzen der Mechanikfolgen, so kann man nicht weiter glauben, daß dasFun-damentalelekcrometer ihnen folge; und es ist offenbar,daß diese Gesetze sich mit einer physischen Ursache inden Kugeln selbst verflechten.

§. 452.

Sobald ich das Daseyn dieser Ursache vermuthethatte, entdeckte ich sie auch. Die Ursache, welche dieKugeln oder eine von beyden divcrgireu macht, liegt inihnen selbst; es ist eine gewisse Menge an elektrischerMaterie, im klederschnh oder im Mangel gegen dasumgebende Mittel; und die Kraft wodurch sie diver--gireu, ist unmittelbar dieser Menge proportional: ichwill sie im klebetschusse annehmen, der BequemlichkeitdeS Ausdruckes wegen. Ein durch eine gegebene Mengeelektnsirtcr Körper, theilt mehr elektrische Materie,einer einzigen Kugel mit, die von ihm in gewisser Ent-fernung ist, als er ihr mittheilen würde, wenn eine an-dre neben ihr wäre, die zugleich davon aufnähme; weilsie auf einander Einsiusi haben, und also gegenseitig dieausdehnende straft ihres clektrischen FlnidUMö vermeh-

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