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Erster Theil (1787)
Entstehung
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347
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Von dem elektrischen Flnidum. 347

die erste. Ich nahm einen Reif von einem dicken Mes-sing-Drath. und nähte dicken Flor wie eine Trommelausgespannt, darüber. Ich siebte hernach Siegellackdarauf, durch ein etwas gröberes Sieb, als bey demEisenblech, und ließ es schmelzen. Diese Operation warschwer, aber dadurch, daß ich dem Flor über oder andem Feuer verschiedene Lagen gab, oft umdrehte, Lackwo es fehlte, zuthat, und wo es sich anhäufte, weg-nahm, glückte es mir endlich eine Platte von Siegellackzu erhalten, welche von der gewöhnlichen Dicke des Ei-senblechs war, wobey der Flor ganzlich verschwand, mitder ich viele Versuche gemacht habe, und welche nochmeine beste KlcPische Platte ausmacht.

§- 44Z-

Diese beyden Arten von belegten Platten, dieaus Siegellack gemacht waren, sind wie die bloßenGlasplatten, die ich anfangs gebrauchte, wahrcElek,trophorc nach der gewöhnlichen Ladung und Entladung.Ich habe mit ihnen niemals durch das bloße Reiben, sogroße elertrophonsche Wirkungen hervorbringen kön-nen, als wie aus dieser ersten Methode entspringen. Die-ses Vermögen erhalt sich auf dem Lack lange; das bloßeGlas aber, bringt zwar anfangs große Wirkungen her-vor, sie zerstreuen sich aber bald. Als ich diesen Unter-schied wahrnahm, wollte ich wissen ob er von einer lang-samen Durchdringlichkcit des Glases für das elektrischeNuidum herrührte, oder weil die Luft es ihm leichterraubte und wiedergäbe, als dem Lack, oder endlich,weil es sich hier leichter nahe beysammen fortpflanzte. Indieser Absicht bedeckte ich die Mitte einer Glasplatte, miteinem papicrnen Cirkcl, so groß wie meine Scheiben, dermit dem Rande angeleimt war, ich bedeckte die übrigePlatte mit Siegellack; und indem ich diese neue Platte

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