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Erster Theil (1787)
Entstehung
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346
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Z46 I!. Abtheilung. III. Kapitel.

§. 44l.

Ich will die Beschreibung meiner vorzüglichstenelektrischen Apparate, mit den verschiedenen nicht leiten-den Platten endigen, die ich als Kleistischei Plattenund Elektrophore gebraucht habe. Sobald ich die Zer-legung der Phänomene der Leidner Flasche durch dieKlchusche Platte unternahm, fielen mir meine vorigenIdeen, andre nicht leitende Platten statt des Glaseszu gebrauchen, wieder ein. Ich dachte anfangs nicht aneme isolirte Platte; ich folgte meiner ersten Methode,eine metallische Platte, mit einer nicht leitenden Sub-stanz zu bedecken. In dieser Absicht liest ich eine Scheibevon Eisenblech, einen Fuß in Durchmesser machen, wel-che sehr eben war, und einen dicken glatten Rand hatte;ich zcrsticst das beste Siegellack, und siebte es auf ihreOberfläche von der Seite des Randes, so daß ich sie da-mit dünn bedeckte, und ließ dies Lack schmelzen, welcheseinen bloßen Firniß gab. Ich will hier nicht einiger Un-bequemlichkeiten gedenken, die ich bey dem rothen Lackfand, noch von den Mitteln dagegen reden; kurz einesolche Lackplattc, so dünn, wie eine Spielkarte, ladetund entladet sich wie eine Glasplatte.

§. 442.

Wie ich die Versuche mit dieser ersten Lackplatteverfolgte, fand ich dabey einige Dunkelheit, wegen derBelegung die davon, wie bey den gewöhnlichen Elek-trophoren unzertrennlich war: die Phänomene dabeywaren merklich von denen bey der Glasplatte verschieden,und vb ich gleich die Ursache davon zu finden glaubte, sobedauerte ich doch, mich nicht davon unmittelbar durcheine isolirte Slegcllackplatte überzeugen zu können:endlich erhielt ich eine eben so große, und so dünne wie

die