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Erster Theil (1787)
Entstehung
Seite
345
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Von dem elektrischen Flnidnm. 345

eine der Spitzen entgegen halte, und die andre dem Knopfder Flasche nähere. Die Kugel hebt sich sodann allmäh-lig; und wenn sie bis zu dem verlangten Punkt gekom-men ist, so zieht man den Drath gegen den Knopf derFlasche, die man zu gleicher Zeit entfernt. Eben die-ser Drath ist zu den abgemessenen Entladungen nothwen-dig. Wenn man Versuche über die correspondirendenGänge der Grave der Elektt'isinmg und ihrer Ein-flüsse macht; so kann man ihnen einige Zeit durch diebloße freywillige Entladung des elektrisirten Körpers fol-gen. Ist aber die Elektrisirung unter icR gebracht, sogeschieht bey günstigem Wetter , (und ohne dem kannman nie arbeiten) die freywillige Entladung äußerst lang-sam. Man muß sie alsdann beschleunigen, indem mandem Körper eine Spitze des Drathes cntgegenhalt; undsogar endlich, indem man der andern Spitze den Fingernähert. In den Versuchen, wodurch Hr. ^oltU bewie-sen hat, daß der elcktnsirte Körper, indem er auf einenandern Einfluß hat, selbst dessen Einfluß erleider (welcheVersuche darinn bestehen, daß man nach und nach eineScheibe elektrisirt, indem Maaße, wie man die andreauf entgegengesczte Art durch Berührung elektrisirt);halte ich, um die Schwingungen der Kugeln zu vermei-den, weiche alle Genauigkeit in der Beobachtung verhin-dern, in der rechten Hand die Flusche, und in der lin-ken das gläserne Stabchen, welches den Drnth mit zwoSpitzen tragt, und einen andern leitenden Drath, dersich in einen spitzen Haken endigt: der erste dient dazu,eine Scheibe zu laden, und der lezte, die andre Scheibezu berühren: hiedurch verrichte ich diese alternativen Ope-rationen fast so geschwind, als die Person, der ich dieResultate diktire, schreiben kann; weil bey den Kugelnkein merkliches Schwanken ist.

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