Z44 II. Abtheilung. III. Kapitel.
wenn man den Ring unter das Band zur Seite gehe»laßt; und wenn das Band nachlaßt, und den DlMthnicht steif genug halt, so kann man es mit Wachs befe-stigen. Bey kurz daurendcn Versuchen, ist es hinlang-lich, wenn dieser Drnth an dem Ende eines Stäbchenssizt, das man in der Hand hält; bey denen aber, welchewiederholt werden müssen, wo man wcchselsweise dieVerbindungen anbringen und wegnehmen muß, undwobey man den Apparat zum voraus zubereiten kann,müssen sie sich im Charnier über einem isolircnden Fußebewegen; wie man in Fig. 4. sieht. Das Stäbchen bwird alsdann an ein hölzernes Stückchen ce befestigt,das durch ein Charnier an ein andres Stückchen ci ei an-paßt, welches von dem gläsernen Stäbe e getragen wird.Da sich das Stäbchen k in dem hölzernen Stückchen ccdrehen kann, so kann man dem leitenden Drathe die nö-thige Neigung geben, damit er zuglcicher Zeit, an ZKörper, in welcher Lage sie auch seyen, sich anlege; aufwelchen er sodann durch sein eignes Gewicht ruhen muß,und durch eine scidne an sein Stäbchen befestigte Schnurkann man ihn, wenn es nöthig ist, wegnehmen.
§. 44c?.
Ein andres Stachen von überfirnißtem Glase, dasdem in Fjg 5. ähnlich ist, hält auf dieselbe Weise einenan seinen beyden Enden zugcspizten Messingdrnth, des-sen Gebrauch bey allen diesen Versuchen sehr wichtig ist.Die Elektrometer siud fast gänzlich unnütz, wenn manKörper durch Funken eiektrisirt, denn sie machen, daßdie Kugeln wie Pendel, welche einen Stoß empfangenhaben, schwingen; und eheste ruhig stehen, ist die Elek-Msirung schon großen Theils zerstreuet. Ich gebrauch«also diesen an beyden Enden spitzigen Drath, um das elek-trische Fluidum in'Körper zu bringen, indem ich ihnen
eine