.^8 II. Abtheilung. III. Kapitel.
Schnüre gehängt. Die Figur stellt eine bloße belegteie vor, die aus einer viereckigtcn Glasplatte, wei-den punktirtcn Cirkc! ausgenommen, auf beydenten übernrnißt ist, besteht, gegen welche sich dieScheiden von beyden Seiten anlegen : und da diese un-abhängig von dem Rahme bleiben muffen: so ist das Brett,das ihm zur Basis dient, zu beyden Seiten in einemBogen ausgeschnitten, zwischen den Punien an, um denFußen dieser Scheiben Platz zu geben, und damit sie sichalso gegen die Platte stützen können. Die punktirtenDreyecke stckssind Arten von Kappen von seidnem Stoff,in welche die vier Ecken der Glasplatte hineingehen, undwelche eine scidne Schnur zu halten dienen, die durch diepunktirte Linie, die um die Platte herum laust, angezeigtist. Diese Schnur ist auf die Dreyecke genahct, welche hie-durch stark befestiget sind, und andre Schnüre tragen, durchwelche die Platte in der nöthigen Lage gehalten wird.Sie ist anfangs am Haken l i, durch eine Schnur, wel-che an die beyden obern Triangel genaht ist, aufgehängt;und da diese Haken sich längst dem Stäbchen clck bewe-gen können, indem man sie näher oder weiter rückt, sokann man die Höhe der Kleistischen Platte' genau rich-ten. Endlich machen 4 andre Schnüre die andie 4 Triangel genahct, und an die Stäbe gebunden sind,die Platte fest.
H. 433.
Die andern Theile dieser Figur, die ich erklärenmuß, haben die Absicht, die Platte durch sich selbst zuentladen; wovon ich die Gründe in der Folge sagen werde.Zu dieser Operation habe ich bewegliche Kugeln, welchesich auf solche Art an die Scheiben anlegen, daß, wennman sie durch seidne Schnüre nähert, ich die beydenScheiben in unmittelbare Verbindung mit einander
bringe.