Von dem elektrischen Fluidmn. 32?
H. 4'5.
Je kleiner die Körper sind, welche man untersucht,desto mehr muß man die Elektrometer verkleinern; ebenso wie man um so viel kleinere Thermometer gebrauchenmuß, als die Masse der Substanzen, bey denen man sieanbringt, geringer ist. Ich hatte also sehr kleine Elek-trometer nöthig, bey den Versuchen mit den kleinenMessingblechen, welche gegen verschiedene Theile einerclektrisirten Scheibe gcstüzt werden (§. z6y). Ich ge-brauchte anfangs einen Faden von doppeltem Leinen, deran das Ende eines gläsernen Stabchens befestigt war;da ich aber dadurch ein sehr irreguläres Elcktt'oskop er-hielt, so dachte ich auf Mittel ein Elektrometer zu ha-ben, das nicht mehr Oberfläche hätte, und es glückte mirbey dem, welches in Fig. 8- abgebildet ist. Seine Größehat nichts bestimmtes; je kleiner es ist, desto besser wirdes seine Absicht erfüllen. Es besteht aus zween Hälm-chen He'tl, und man findet oben an dem Stengel gewis-ser Gräser sehr dünne, so daß man nur Geschicklichkeithaben muß, um sie kleiner zu machen. Diese Halmehaben eine sehr gute Eigenschaft, daß man sie nämlichvollkommen grade machen kann, und sie sich so erhal-ten. Der eine Halm sg, ich unbeweglich, und verän-dere CL beweglich. Ick habe sie etwas vergrößert inFlg. 9. vorgestellt, um die Art zu erklären, wie sie an-gebracht sind. Statt eines Leiters ist bey diesem Elek-trometer nur ein Ende von einer messingenen Clavier-saite a l), welches man sich von unten angesehen, per-spektivisch vorstellen muß, indem der Theiln vorneist.Der Halm cc der beyden Figuren ist in ck gespalten,um unter einem rechten Winkel ein Stück von einem grös-sern Halme aufzunehmen, das hier angeleimt seyn muß.Der horizontale Arm a des messingenen Drathes gehtfrey in diese kleine Röhre, und ein wenig weiches Wachs
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