Z22 II. Abtheilung. III. Kapitel.
mehr so groß ist, und man alsdann mit Vortheil, dasVerhältniß der leitenden Oberfläche des Elektrometers,zu der des Körpers, bey dem man es anbringt, vermin-dern kann. Ich habe also eine zweyte Klasse gemacht,deren Dimensionen so sind, wie die erste ^lglir sie un-mittelbar angiebt; d. h. halb so klein als beym Funda-mentalelektrometer, die Höhe des Allstes und die Längedes kleinen Leiters ausgenommen, welche immer einer-ley seyn müssen. Die Lackkugel des Gegengewichtsdifferier auch von dieser Dimension, weil durch sie, diese 'zwevtc Klasse von Elektrometern, mit der ersten in Ue-bereinstimmung gebracht werden muß: dieses geschieh:,indem man sie mit einander durch ihre Knopfe in Ver-bindung bringt, und sie gemeinschaftlich elektrisirt. Manmuß also, indem man anfangs lieber eine zu große alszu kleine Lackkugel nimmt, sie so weit vermindern, bisbeyde Elektrometer übereinstimmend gehen.
§. 4'4-
In den Fällen, wo man die Kugeln der Elektro-meter , außer dem Einfluß elektrisirter Körper bringenwill, muß man ihre Leiter verlängern; dies geschiehtdurch ein Stück, dessen Durchschnitt in Fig. 7. vorge-stellt ist. Dieses ist eine Röhre von Messing aa, wel-che vermittelst einer Schraube, von einer Seite das Endedes Leiters, wovon man die Kugel weggenommen hat,und von der andern, ein neues messingenes Stäbchenaufnimmt, welches auch an dem andern Ende k> mit ei-ner Schraube die Kugel sodann einnimmt. Dieses Stäb-chen kann so lang seyn, als man will, wenn nur die Ba-sis des Instruments fest genug ist. Auch könnte manes noch mehr verlängern, wenn man einen Strohhalmstatt eines messingenen Stäbchens gebraucht.
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