Von dem elektrischen Fluidnm. Z19
ihnen zu London am sichersten seyn konnte, da ich sievon H. Whltehurst hatte, dessen Amt es ist, sie zu prü-fen Da ich aber Gewichte anzeigen mußte, die allge-meiner bekannt waren, so ließ ich von Paris ein Ge-wicht einer Halden Mark kommen, dessen Genauigkeitmir sehr anempfohlen war, und bat Hr. Whltehursldarnach das Verhältniß mit dem englischen ^royge-wlcht zu bestimmen: erfand, daß eine Unze Markge-Ivicht, 47a, Gran Trovgewicht, dessen Unze deren4kc> enthalt, wog. Hieraus fließt, daß stöGran Troy-flewicht gleich sind, i l?Gran Markgewicht: diesesVerhältniß werde ich also gebrauchen. Man begreiftleicht, daß dabey vortreffliche Wagen nöthig sind: diemcinigcn sind sehr genau und auf Gran empfindlich.
§. 410.
Die erste Operation in Betracht des G Wichts ist,die Kugel von Sllder, für sich allein auf etwa z engl.Gran zu redueircn. Da aber der Widersrand dieser Ku-gel beym Verrücken, sich unter der Gestalt eines Pen-dels äußert, so wage ich sie auch unter dieser Gestalt.Zu dem Ende bringe ich sie an ihren Arm, aber ohne Ge-gengewicht, und stelle sie, wie man es in Füg-0 sieht,welche, in der Hälfte seiner Dimensionen, den kleinenApparat vorstellt, wie ich meine Kugeln jusrire. SeineBasis ist ein kleines Brett a n, auf welchem der Fuß I?eines Arms, der die Wage tragt, befestigt ist. EineGabel e ist hier gleichfalls in ,olchcr Entfernung befe-stigt, daß, wenn sie die Zapfen der Ape des Pendelsträgt, die Kugel n desselben in der Mitte der benachbar-ten Schaale der Wage ruht, deren andre Schaale dieGewichte aufnimmt. In dieser Lage muß das Pendelgenau im Gleichgewicht mit go engl. Gran (24 tfranz.) seyn, welches man erhalt, indem man allmäh-
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