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Erster Theil (1787)
Entstehung
Seite
320
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II. Abtheilung. M. Kapitel.

lig das Gewicht der Kugel vermindert, die zu dieser Ab-sicht in einer kleinen Büchse auf die Drechselbank ge-bracht wild.

§. 4ll.

Das Gegengewicht 4 muß hernach auch dem Pc'll-del angepaßt werden. Die Lange seines gläsernen Stab-chens ist oben bestimmt; und also kömmt es blos auf seineKugel aus Siegellack an. Ich gebrauche das beste Lack,,und erweiche ein Stück im heißen Wasser, so daß ich esabrunden, und mit der Spindel durchbohren kann, anwelcher ich es abdrehen will. Diese Spindel muß kleinerseyn als das gläserne Stäbchen; weil das Loch der Lack-kugcl sich beym Drehen vergrößert. Diese Operation istlangwierig, man muß Geduld und scharfe Werkzeugehaben, um das Lack, statt es zu schneiden, nicht zu zer-brechen. Wenn diese Kugel etwas unter die Größe dersilbernen gebracht ist, so muß man ihr Loch vergrößern,(wenn es noch nicht groß genug ist), damit das gläserneStäbchen hinein passe, und sodann das Gegengewichtan seine Stelle setzen. Das restirende Gewicht von dersilbernen Kugel, auf der Wage, muß genau 7^ Mgl.Gr. ( 6 ^) betragen. Wiegt es weniger, so muß mandie Lackkugel so weit verkleinern, bis man ans dcn be-stimmten Punkt kömmt, oder wenigstens auf K? »derauch K? Gran; denn alsdann kann man das Gegenge-wicht gänzlich berichtigen, ohne die Lackkugel auf dieDrehbank zu bringen; man braucht nur das gläserneStäbchen etwas mehr oder weniger hinein zu drücken,wenn man es daran leimt. Da das reM'cnde Ge-»Wicht also 7 4 Gran war, wenn die Wage auf ^ Granempfindlich ist, so kann zwischen den EiektMlnctcrnkeinUnterschied von des gesummten Widerstandes desPendels sey, oder von ^Grad der Skale, bcum 40°, wel-ches die Wirkung eines Unterschiedes von ^Gran wäre.

§.41-.