zo6 II. Abtheilung. III. Kapitel.
thun, bey den Versuchen, die ich unternommen hatte,und es gelang mir leicht durch genau befolgte Bestimmtnungen, vergleichbare Elektrometer zu machen. Daich aber selbst nach dem Gebrauche dieser Instrumentefühlte, wie sehr der Mangel eines allgemeinen Elektro-meters, dem Fortgange dieses Zweiges der Physik scha-dete, und daher jemand eines vorschlagen müsse: sostellte ich darüber besondre Untersuchungen an, um einElektrometer, das ziemlich die schicklichste Bestimmunghatte, damit man es nicht leicht wieder veränderte, vor-zuschlagen, und welches also zum allgemeinen Elektro-meter dienen konnte, bis eine bessere Betrachtung einemandern den Vorzug ertheilte. Denn es verwirrt bey derExperimental-Physik nichts so sehr, als die Verschieden-heiten in den Maaßen derselben Klasse von Wirkungen,welche durch unwichtige Betrachtungen eingeführt sind.Ich will also das Elektrometer , welches ich vorschlage,beschreiben, bis man ein wesentlich besseres entdecke.
Neunter Abschnitt.
Beschreibung eines Elektrometers.
§. 394-
m Anfange des vorigen Abschnittes, habe ich denGrund angeführt, der mich bewog, bey meinen erstenElektroskopen hohle metallene Kugeln, statt der vonMark (Holländer zc. Mark) zu gebrauchen, welches ichbey meinen elektrischen Versuchen vortheilhafter fand.Ich ließ sie von Silber machen, weil ich fand, daß dieGoldschmiede sehr leichte aus Golde machten, (die bey jederArt von Schmucke wiederum Mode sind) und daß sie nichtgern das Messing bearbeiten. .Als ich sie darauf beym
allge-
I