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Erster Theil (1787)
Entstehung
Seite
300
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Zoo II. Abtheilung. III. Kapitel.

Dieses ist der Grundtheil meines Elektrometers,das also in Kugeln von einer gewissen Substanz, voneinem gewissen Durchmesser, von einem gewissen Ge-wicht besteht, welche Pendel von einer gewissen Langebilden, die auf eine gewisse Art aufgehängt sind: daheralle Paare solcher Kugeln, die bloß in leitende Verbin-dung unter sich auf dieselbe Entfernung von einander ge-sezt, und gemeinschaftlich elcktrisirt sind, nothwendigum dieselbe Größe divcrgiren müssen. Da nun alle dieseBestimmungen bloß mechanisch sind, so ist es leicht hie-bey übereinzukommen. Aber dies ist noch kein Elektro-meter, oder zum wenigsten ist es ein sehr eingeschränktes,denn das Divergiren dieser Kugeln lehrt uns nur ih-ren eigenthumlichen elektrischen Zustand, und doch sol-len sie uns dazu dienen, den Zustand der Körper, beydenen sie angebracht sind, kennen zu lernen; dieses fo-dert noch viele andre Bestimmungen, die ich jezt ge-ben will.

§. Z88.

Ein Leiter wird mehr oder weniger elektrischesFluidum diesen Kugeln zuschicken, nicht nur in demVerhältniß was er besitzt, sondern auch nach den Um-ständen, worinn er sich befindet, wovon die ausdehnen-de Kraft seines Fluidums abhängen wird: und dieWirkung wird umgekeh-t seyn, in dem Fall, wo dieserLeiter negativ wäre. Man muß also von dieser Art vonElektrometern keine andre Anzeige erwarten, als vondem Grade der ausdehnenden Kraft des elektrischenFluidums in dem Leiter, bey dem es angebracht wird;und in den Umständen, wo dieser Leiter sich selbst entge-gen ist, muß man andre Angaben suchen, um die Dich-tigkeit dieses Fluidums zu bestimmen. Ich kenne aberkein Mittel auf eine andre Art, den Grad der Elcktri-

sirung