2y6 II. Abtheilung. III. Kapitel"
Seite, um ihren Stund im Anfang des Versuchs zu be-merken: hernach lud ich die Scheibe /ä auf einen gewis-sen Grad, den ihr Elektrometer anzeigte. Die beydenaufgehängten Scheiben machten beyde eine Bewegungnach vorne, aber so wenig, daß man es ohne den In-des' nämlich die gläsernen Arme) nicht bemerkt hätte.Ick brachte darauf zwischen sie eine augenblickliche Ver-bindung durch ein Mittel, das ich anzeigen werde.Sogleich bewegten sie sich merklich auf entgcgcngesczteWeise, aber die vordre Scheibe mehr nach vorne, alsdie hintre auf die entgegenstehende Art. Da ich den Un-terschied dieser rcsvektioen Größen bemerkt, und einengläsernen Arm vorn auf den Punkt gestellt hatte, wodie vordre Scheibe würde hingekommen seyn, indem ichvon ihrer eignen Vemechma diejenige, welche die an-dre auf entgegengesezte Art gemacht hatte, abzog; bandich beyde an zween dünnen metallenen Dräthen, die obenund unten an ihre Rande durch kleine Löcher geknüpftwaren: hernach lud ich die Scheibe ^ zu demselben Gra-de, wie vorhin. Nun gierigen die beyden Scheiben zu-sammen vorwärts, und die vordre Scheibe erreichtemerklich den dritten gläsernen Arm. In diesem Augen-blick nahm ich die beyden metallenen Drathe weg. wel-che nur lose saßen, indem ich mit einem Stäbe vonüber-firnißtem Glase daran schlug, und die beyden Scheibennahmen wieder die Lage an, die sie im vorigen Versu-che hatten. Ich habe diese Versuche mit allen Arten vonaufgehängten Körpern wiederholt, und fand unter allenVeränderungen, welche von den Umstanden herrührten,dieselben Gesetzt. ich will aber nur noch einen Versuchvon dieser Klasse erzählen.
§. Z84.