Von dem elektrischen Fluidum. 295
suche gab ich der Scheibe H.mit einer Leidncrslasche einenFunken, wodurch die beyden aufgehängten Scheibensich plötzlich von einander trennten; die vordre Scheibeschlug an die Scheibe und die andre entfernte sichdavon; aber sogleich kam diese vordre Scheibe zurück,erreichte die andre und berührte sie, und sie blieben so-dann von einander, und der Scheibe entfernt. Die-ses ist ein vorläufiger Beweis von dem Fortrücken deselektrischen Fluidumö von der vorder» Seite einesKörpers nach der hintern, der jedoch nicht dicker war,als zwo Eisenblech Platten, die einander berührten; undwcvon also die erste hinlänglich negativ wurde, um starkgegen die Scheibe /ä zu fahren, sich hier zu laden, undhinlänglich weit zurück zu kehren, um die HintereScheibe, die sich schon aus derselben Ursache entfernte,zu erreichen. Um mich darauf unmittelbar zu über»zeugen, daß dieser negative Zustand in der That beyder vordem Scheibe hervorgebracht sey, brachte ichdie Scheiben in ihren vorigen Zustand, und lud stuffcn-weise die Scheibe ^ (nach einer Methode, die ich anzei-gen will, weil sie bey vielen Versuchen nothwendig ist);und sobald sich ein erstes kleines Entfernen bey den bey-den aufgehängten Scheiben zeigte, zog ich, vermittelstdes erwähnten Fadens, die hintrc Scheibe zurück, undbefestigte sie in diesem Zustande: hernach zog ich auch dieScheibe weg; und indem ich die beyden andern inVerbindung mit Elektrometern brachte, fand ich in derThat, daß die vordre Scheibe negativ geworden war,und die hintre indemsclben Grade positiv»
§. Z8Z.
Ich hieng daraus diese beyden Scheiben einige Zollevoneinander, und von der Scheibe /t. aus, und stelltekleine Arme von überfirnißtem Glase neben beyde zur
T 4 Seite^