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Erster Theil (1787)
Entstehung
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294
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294 ll. Abtheilung III. Kapitel.

§. Z8l.

Bey einem ersten Versuche, hieng ich eine dieserScheiben, einen Zoll weit von der Scheibe und so-bald diese geladen war, machte die andre eine kleine Be-wegung gegen sie. Diese Bewegung konnte nur vonder oben erklärten (§. ) einfachen Ursache herrühren;inoessen begriff ich auch leicht, daß, da die Seite derfreyen Scheibe, welche nach der Seite der Scheibe^,gedreht war, dieser näher lag als die entgcgengcsezte,etwas elektrisches Fluibum von der erftern nach diesergegangen seyn konnte: ich wollte daher finden, bis aufwelchen Punkt dies auf die Bewegung der Scheibe Ein-fluß hätte. In dieser Absicht wiederholte ich den Versuchmit einer doppelten Scheibe, deren Seiten daher ab-gesondert werden konnten: zuerst machteich aber nur ausbeyden eine einfache Scheibe, indem ich sie mit ihrenSeiten ohne Rand, gegen einander befestigte, und siean demselben Seidenfadcn aufhicng. Diese doppelteScheibe als ein dickrer Körper, wie die einfache,machte etwas mehr Bewegung gegen die Scheibedieses bestätigte schon ein merkliches Verrücken des elek-trischen FflmkuimS von einer Seite zu andern, ich machtees aber hernach auf folgende Art deutlich,

§. 382.

Ich hieng die beyden Scheiben an besondren Sei-denfäden, jedoch so, daß ihre beyden Oberflächen ohneRand, sich wie zuvor berührten. Ein andrer seidenerFaden, der an die hintre Scheibe (in Beziehung aufdieScheibe befestigt war, diente mir dazu, sie von derandern zu entfernen, wenn ich es nöthig hatte, und siein diesem Zustande anzuhalten, indem ich das andre Endedes Fadens irgendwo anknüpfte. In meinem ersten Ver-suche