2HF II. Abtheilung. III. Kapitel»
res elektrischen Zustandes mit dem umgebenden Mit-tel betrachten.
§. 375»
Ich will zuerst folgende Grundsatze festsetzen; i.Wenn ein in seinem Mittel isolirtcr Körper eieilrisirtwird, so clektrisirt er mit derselben Elektrima, dieTheilchcn des Mittels, die ihn nach und nach berühren:dieses beweist die mehr oder weniger schnelle Rchrkehrdieses Körpers zu dem elektrischen Zustande des Mit-tels. (§. ZZ8-) 2. Sobald die Theilchen des Mittels,welche mit diesem Körper in Berührung gekommen sind,seinen elektrischen Zustand erhalten haben, so strebensie mehr nach den Theilchen, welche ihren Zustand nichtverändert haben, als gegen ihn, und entfernen sichfolglich von ihm: dieses beweist der Wind, der vorden Spitzen sich befindet, welche am ersten steicer oderam Reihzeuge einer bewegten Eiektrisirmaschine befe-stigt sind: dieser Wind wird durch die Schnelligkeit ver-ursacht, womit eine Spitze den Lufttheilchen elektri-sches Fluidum nimmt, oder mittheilt (§. zoi.),unddurch den Hang der elektrischen Materie zu Substan-zen, welche weniger besitzen, und dieser lcztern gegenjene (§. z 54.). z. Endlich bewegen sich gegenseitig diefreyen eiektrisirtcn Körper, gegen diejenigen Theile desMittels, welche sie am wenigsten zu ihrem elektrischenZustande bringen können: dieses entspringt schon ausdenselben Gesetzen, ich habe es aber noch mehr durchfolgenden Versuch bestätigt.
§> 3/6.
Ich habe einen langen sehr dünnen metallenenBrat!) an den ersten Leiter einer C'lcktrijirmafchine be-festiget, und einen andern ähnlichen Drath an ihrem
Reib-